...und können nicht mehr miteinander reden
– ein beiSPIEL aus der Praxis

Mitarbeiter M. sendet Frau H. ein von ihm bearbeitetes Dokument via E-Mail zur Durchsicht. Sie antwortet mit kritischen Bemerkungen, was bei Herrn M. gar nicht gut ankommt. Herr M. hat schon lange den Eindruck, dass er von Frau H. oft zu Unrecht kritisiert wird. Dies nicht nur auf schriftlichem Weg, sondern auch bei gemeinsamen Sitzungen mit der Geschäftsleitung. Herr M. macht seinem Unmut Luft und schreibt eine geharnischte Gegendarstellung. Als Frau H. dieses E-Mail erhält stellt sie fest, dass auch ihr Chef eine Kopie erhalten hat. Die Situation eskaliert.

Jetzt zieht der Geschäftsführer den MST-Berater zur Problemlösung bei.

Was soll der MST-Berater empfehlen?

a) Der Chef soll mit den Direktbetroffenen ein gemeinsames Gespräch führen und eine endgültige Aussprache unter seiner Moderation herbeiführen.
b) Der Chef soll mit den Direktbetroffenen Einzelgespräche führen und falls notwendig im Wiederholungsfall eine Verwarnung ankündigen.
c) Der Chef soll in Zusammenarbeit mit dem MST-Berater ein TQM-Seminar mit Schwerpunkt Kommunikation & Fairness durchführen, an dem alle Mitarbeitenden der Abteilung teilnehmen müssen.

Hinweis: Dieses Beispiel ist fiktiv. Übereinstimmungen mit bestehenden Firmen, Organisationen und lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

Lösung:
a) Der Chef soll mit den Direktbetroffenen ein gemeinsames Gespräch führen und eine endgültige Aussprache unter seiner Moderation herbeiführen.
Diese Lösung hätte grossen Erfolg gehabt, wenn die Situation vorher nicht eskaliert wäre.
b) Der Chef soll mit den Direktbetroffenen Einzelgespräche führen und falls notwendig im Wiederholungsfall eine Verwarnung ankündigen.
Dies stellt keine nachhaltige Lösung dar, weil hier die Direktbetroffenen keine Anleitung zur Selbsthilfe bekommen. Die Situation könnte eher noch weiter eskalieren.
c) Der Chef soll in Zusammenarbeit mit dem MST-Berater ein TQM-Seminar mit Schwerpunkt Kommunikation & Fairness durchführen, an dem alle Mitarbeitenden der Abteilung teilnehmen müssen.
Der MST-Berater schlug diese Lösung vor. Der Geschäftsführer musste diese Situation grundsätzlich lösen und eine nachhaltige Verbesserung einleiten. Es ist zu erkennen, dass hier die ersten Ansätze von Mobbing vorgekommen sind und mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht nur die beiden in diesem Fall Direktbetroffenen involviert sind.

Falls Sie mehr über unsere firmenspezifischen TQM-Seminare erfahren wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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